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Joghurtkuchen

joghurtkuchenEs hat sich überraschend Besuch angekündigt und ihr habt keinen blassen Schimmer was ihr anbieten könnt?

Dann empfehle ich euch diesen Joghurtkuchen:

125 g stichfesten Naturjoghurt (der ausgespülte Becher dient für die weiteren Zutaten als Maß!)
2 Becher Zucker
3 Becher Mehl
2 Eier
1 EL Sonnenblumenöl
1 TL Backpulver oder Natron
1 Prise Salz
wahlweise etwas Orangen- oder Zitronenabrieb (1 Päckchen)
Puderzucker zum Bestreuen

Backofen auf 180°C vorheizen.
Den Joghurt in eine Schüssel geben, Becher ausspülen, abtrocknen und jetzt alle anderen Zutaten wie oben angegeben dazugeben.
Alles sehr gut vermengen.
Eine runde Kuchenform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter oder Margarine einfetten.
Kuchenmasse in die Form geben und den Kuchen ca. 15 bis 20 Minuten backen.
Abschließend den noch warmen Kuchen mit Puderzucker bestreuen.

Guten Appetit!

 

Brown Soda Bread

IMG_7910500 g Vollkornmehl
200 g Haferflocken, kernige und zarte Flocken gemischt
100 g Kleie
3 großzügige EL brauner Zucker
1 Prise Salz
1 TL Natron
500 ml Buttermilch, evtl. etwas mehr oder weniger, je nachdem, wie viel für einen geschmeidigen Teig benötigt wird
1 Ei

Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Die trockenen Zutaten miteinander vermengen. Die Buttermilch und das verquirlte Ei dazugeben und den Teig kneten, bis er gerade bindet. Nicht länger, sonst wird das Brot zäh.
Eine Kuchenform einfetten und mit dem Teig füllen. Die Oberseite mit Wasser bestreichen und mit Kleide oder Haferflocken bestreuen. Für gute 45 Minuten in den Ofen schieben. Das Brot aus der Form nehmen und noch weitere 10 Minuten braun und knusprig backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.

© Yvette Van Boven “Home Made Winter” aus dem DuMont – Verlag
© Foto Ricarda Ohligschläger

Zutaten:

Für 2 – 3 Portionen
1 Dose Kichererbsen (800 g)
50 g Camembert
2 Kartoffeln
1 Stange Lauch
2 Knoblauchzehen
1 EL Öl
1 l Gemüsebrühe

Zubereitung: Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Lauch waschen und in kleine Ringe schneiden. Kartoffeln schälen, abwaschen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.

Öl erhitzen, Knoblauch, Lauch und Kartoffeln dazugeben. Kurz andünsten und dann mit der Gemüsebrühe auffüllen. Zum Köcheln bringen. Dann die abgespülten Kichererbsen und den Camembert dazugeben und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Abschließend alles pürieren. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas salzen.

Für Thermomixbesitzer:

Knoblauch ca. 5 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinern, dann mit dem Spatel nach unten schieben. Lauch dazugeben und noch einmal alles ca. 20 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Öl und Kartoffeln in Stücken in den Mixtopf geben. Alles auf 100°C erhitzen und kurz anschwitzen. (Stufe 1) Mit Gemüsebrühe auffüllen, die abgespülten Erbsen und den Camembert dazugeben.

Ca. 20 Minuten auf 100°C / Stufe 1 kochen lassen.

Abschließend alles ca. 20 Sekunden auf Stufe 10 pürieren.

Als “Topping” gab es bei mir noch Croutons dazu.😉

kichererbsen

La Tarte au Citron

Da ich schon mehrfach gefragt wurde was man eigentlich mit Lemon Curd noch alles machen kann, außer auf Brot zu essen, kommt hier der ultimative Kuchentipp für alle Feinschmecker!

Dieses Rezept bietet sogar noch die Alternative einer Rosa-Grapefruit-Füllung

Für den Teig 300 g Mehl 1 Prise Salz 2 EL Zucker 150 g kalte Butter ½ verquirltes Ei

Für die Zitronencreme 80 g Zucker 2 Eier und weitere 3 Eigelb (das Eiweiß aufbewahren!) Saft und abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen 80 g Butter, zimmerwarm

Oder Für die Rosa-Grapefruit-Füllung

40 g Zucker 2 Eier und weitere 3 Eigelb (das Eiweiß aufbewahren!) Saft und abgeriebene Schale von 1 rosa Bio-Crapefruit und von ½ Bio-Zitrone 80 g Butter, zimmerwarm

Für das Baiser 3 Eiweiß 1 Prise Salz 150 g Zucker

Den Teig am besten mit der Küchenmaschine zubereiten. Das Mehl mit Salz und Zucker vermischen. Die Butter mit dem Mehl zu groben Teigkrümeln vermengen. Das verquirlte Ei und einige Tropfen eiskaltes Wasser zufügen. Rasch zu einer homogenen Masse kneten. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Dann die Zitronen- oder Crapefruitcreme zubereiten. Zucker, Eier, Eigelb, Zitronenschale und –saft in einer Kasserolle vermengen. Bei schwacher Hitze unter Rühren zum Kochen bringen. Sobald die Mischung kocht, die Butter Stück für Stück zugeben und kräftig unterschlagen, bis eine dicke Creme entstanden ist.  Den Herd ausstellen und die Creme abkühlen lassen. Die Crapefruitfüllung wird genauso zubereitet, logisch. Eine flache Kuchenform (24 cm) mit Butter einfetten und den Boden mit einem passend zugeschnittenen Stück Backpapier auslegen. Das Backpapier ebenfalls einfetten. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche so dünn ausrollen, dass er den Boden und die Ränder der Form bedecken wird. Den Teig in der Form andrücken und eventuell überstehende Teigreste abschneiden. Die Form für gute 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Den Ofen auf 170°C vorheizen und den Kuchenboden 25-30 Minuten backen, bis er goldbraun ist. 15 Minuten oder länger abkühlen lassen. Dann die Zitronen- oder Crapefruitcreme darauf verteilen.

Den Backofengrill auf 200°C erhitzen. Für das Baiser das Eiweiß in einer blitzsauberen Schüssel mit der Prise Salz steif schlagen. Den Zucker nach und nach zufügen. Immer erst eine neue Portion dazugeben, wenn die vorherige vollständig aufgenommen wurde. Das Eiweiß zu einem sehr steifen Eischnee schlagen und diesen in einen Spritzbeutel, am besten mit einer Sterntülle, füllen. Damit kleine Pariser Spitzen auf die gesamte Kuchenoberfläche tupfen. Wenn Sie keinen Spritzbeutel haben, können sie den Eischnee auch auf die Creme streichen und kleine Spitzen formen. Das ist auch schön. Den Kuchen nun für maximal 3-4 Minuten unter den Grill stellen. Oder so lange, bis die Spitzen leicht braun werden. Direkt servieren. Toll, oder?

© Yvette van Boven “Home Made Sommer” aus dem DuMont – Verlag

Ein Bild wird folgen, da dieser Kuchen ganz oben auf meiner ToDoListe steht. Bis dahin dürft ihr euch gerne ebenfalls am Kuchen ausprobieren.😉

Jägerschnitzel

Ich bin ein DDR – Kind. Gerne sogar! Denn wenn ich es nicht wäre, würden mir einige Kindheitserinnerungen fehlen. Küchen – Kindheitserinnerungen um genau zu sein. Wie gerne erinnere ich mich beispielsweise daran, wenn es in unserer Schule wieder Rührei mit “Rote Beete” oder “Tote Oma” gab. DAS waren die Tage an denen ich rotzfrech den Lehrerzugang zum Speisesaal nutze, um mir die lange Schlange an der Essensausgabe zu ersparen.

Es gab jedoch ein Gericht, was alles übertrumpfte und das war: Jägerschnitzel!

Der (west)deutsche Bürger kennt Jägerschnitzel ganz klassisch als Schweine- oder Kalbsschnitzel und Pilzsahnesauce, aber selbst Wikipedia weiß mittlerweile von der OSTdeutschen Variante: panierte und gebratene Jagdwurst.

Das Rezept ist simpel: Man kaufe ein dickes Stück Jagdwurst, schneide es in ca. 1 cm dicke Scheiben und paniere diese ordentlich von beiden Seiten. Dann geht es ab in die Pfanne damit, wo das Ganze goldbraun gebraten wird. Dazu serviert man Kartoffelpüree. So mag ich es jedenfalls am Liebsten. Es gibt aber auch Halunken, die dazu Nudeln servieren.

In jedem Falle ist es saulecker und ruft bei mir OSTalgie in seiner schönsten Form hervor. In diesem Sinne: Seid bereit!© Ricarda Ohligschläger

 

Zutaten:

50 g Dinkelvollkornmehl
1/2 TL Backpulver
60 g fein gemahlene Kokosflocken
80 g geröstete Haferflocken
40 g Vanillezucker
1 Ei
80 g weiche Butter
30 ml Orangensaft
1/4 TL Zimt
je 60 g getrocknete, klein geschnittene Ananas und Preiselbeeren oder beliebig andere Früchte

Zubereitung:

Mehl mit allen anderen Zutaten vermengen und gut verkneten. Den Teig in zu einer Rolle formen und ca. 1 Stunde kühl stellen.
Das Backrohr auf 165 -175 °C Heißluft vorheizen.
Teig mit einem Sägemesser in Scheiben von 3 – 4 mm Stärke schneiden und mit genügend Abstand auf ein vorbereitetes Backblech legen.
In das Rohr schieben und 12 – 14 Minuten unter Aufsicht goldbraun backen.

© Foto Ricarda Ohligschläger
© Ingrid Pernkopf / Renate Wagner – Wittula “Backen zur Weihnachtszeit” aus dem Pichler – Verlag

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Wer ich bin? 

Mein Name ist Ricarda und ich bin 38 Jahre jung. Dies wird kein Blog, für komplizierten und aufwendige Gerichte, sondern eher eine Online – Rezeptesammlung für alles was fix zubereitet ist und trotzdem lecker schmeckt.

Was ich koche? 

In den nächsten Wochen und Monaten werde ich euch eine Vielzahl Rezepte vorstellen, die lecker sind und trotzdem keinen Kochkurs voraussetzen. Alle Rezepte sind von mir erprobt.

Dazu gibt es Tipps für Kochblogs, Kochbücher und alles rund ums Essen.

Seid ihr dabei?